Veranstaltungshinweis: Nationale Vorbereitungskonferenz für die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit veranstaltet am 17. Juni 2021, 13:00-15:00 Uhr, eine virtuelle nationale Konferenz zur Vorbereitung auf die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD).

Die Konferenz mit dem Titel „Ein neues Kapitel zum Schutz der weltweiten Biodiversität: Was ist unser Beitrag?“ soll Politik und Öffentlichkeit auf die bevorstehenden Aufgaben und Chancen der im Oktober 2021 in Kunming, China, terminierten Biodiversitätskonferenz (CBD COP-15) vorbereiten.

Der in Kunming zur Verabschiedung anstehende neue globale Rahmen für die biologische Vielfalt für die Zeit nach 2020 ist eine einmalige Chance, neue Weichen zu stellen, um die Naturzerstörung aufzuhalten und negative Trends der biologischen Vielfalt global und national umzukehren.

Dazu wird Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Vorbereitungskonferenz eröffnen. Im Anschluss diskutieren Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Staatssekretär Jochen Flasbarth mit Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Jugend und lokaler Ebene die Frage, was die deutsche Delegation mit nach Kunming nehmen und aus Kunming zurückbringen muss, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu stoppen. Prof. Josef Settele, Helmholtz­Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und leitender Autor des Weltbiodiversitätsrates IPBES wird hieran teilnehmen.

Das ausführliche Programm der Veranstaltung finden Sie hier. Unter folgendem Link können Sie die Konferenz verfolgen und sich aktiv mit Fragen und Kommentaren an der Veranstaltung beteiligen: http://bmu.de/livestream

Das BMU lädt außerdem dazu ein, sich an der globalen Konversation über die diesjährige Vertragsstaatenkonferenz der CBD unter dem Hashtag #Cop15 zu beteiligen.

Fragen zur Veranstaltung können an folgende Adresse gerichtet werden: info@bio-frame.de

Meldung vom 21. Mai 2021