IPBES-Aktivitäten

Bestäuber: Unverzichtbare Helfer für weltweite Ernährungssicherheit und stabile Ökosysteme:

Im Auftrag der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) erstellte die deutsche IPBES-Koordinierungsstelle eine öffentlichkeitswirksame Erläuterung der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger, die am Tag der offen Tür der Bundesregierung (27./ 28.08.2016) im BMUB, Berlin, der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.


Die Bestäuber-Broschüre finden Sie hier:

Bestaeuber_Broschur_ipbes_ks

Eingestellt
am 12. September 2016


Einladung zur Kommentierung des überarbeiteten Scoping-Berichtes zu „Nachhaltiger Nutzung und Erhaltung der Biodiversität (D3biii)“ – Deadline 2. Oktober 2016

Das IPBES-Sekretariat lädt ab sofort alle interessierten Experten ein, am Review des überarbeiteten Scoping-Dokumentes zu „Nachhaltiger Nutzung und Erhaltung der Biodiversität (D3biii)“ teilzunehmen, um ihre Sichtweisen zum vorgelegten Entwurf einzubringen, insbesondere hinsichtlich möglicher Nutzer des zukünftigen Assessments. Diese offene Kommentierungsphase wird sich über einen Zeitraum von vier Wochen erstrecken und dauert vom 5. September bis 2. Oktober 2016.

Bei der vierten IPBES-Vollversammlung im Februar 2016 war beschlossen worden, den dort vorgelegten Scoping-Bericht zu „Nachhaltiger Nutzung und Erhaltung der Biodiversität (D3biii)“ in zwei Schritten zu überarbeiten: durch die Organisation eines Expertenworkshops für die Erstellung eines überarbeiteten Entwurfes und durch die Durchführung eines offenen Reviews dieses Entwurfes. So soll eine neue Vorlage erarbeitet werden, die bei der fünften IPBES-Vollversammlung (07.-10.03.2017 in Bonn) zur Entscheidung vorgelegt werden kann.

Eine nach den IPBES-Rahmenbedingungen ausgewählte Expertengruppe hatte sich vom 2. bis 4. August 2016 in Bonn getroffen und ein überarbeitetes 7-seitiges Scoping-Dokument erstellt. Dieses finden Sie hier...

Bitte stellen Sie Ihre Kommentare ausschließlich im Rahmen des dafür vorgesehenen template zur Verfügung und senden Sie dieses bis spätestens 2. Oktober 2016 ausgefüllt zurück an felice.vanderplaat@ipbes.net.

Den Originalaufruf des IPBES-Sekretariates vom 5. September 2016 finden Sie hier...

 

Eingestellt am 07. September 2016


Bestäuber-Broschüre beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 27./ 28.08.2016 im BMUB in Berlin vorgestellt

Am 27./ 28. August 2016 fand in Berlin der Tag der offenen Tür der Bundesregierung statt. Die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle (KS) stellte zu diesem Anlaß im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) eine deutschsprachige Erläuterung zur Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger des IPBES-Berichts zu „Bestäuber, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion“ vor. Erstellt wurde diese Broschüre durch die KS im Auftrag des (BMUB) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die wissenschaftliche Beratung übernahm Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Halle, der als koordinierender Leitautor an der Erstellung des IPBES-Berichts beteiligt war.

Die Bestäuber-Broschüre finden Sie hier...

Der Stand der KS wurde an beiden Tagen von einem sehr diversen Publikum gut besucht. Während am Samstag Fachpublikum überwog (u.a. politisches Publikum, Diplomaten und NGOs), so bestimmte am Sonntag die interessierte Öffentlichkeit das Bild (Hobby-Imker, Kleingärtner, Studenten, junge Familien und Rentner mit ihren Enkelkindern). Die Bestäuber-Broschüre fand bei allen Besucher-Gruppen starken Anklang.
Zusätzlich angelockt wurden die Besucher durch Honig von repräsentativen Berliner Standorten der „Stiftung für Mensch und Umwelt“, der am Stand der KS verkostet werden konnte. Ein weiteres Highlight stellten die Samenkugeln mit einer besonders Bestäuber-freundlichen Blumenmischung dar, die an die Besucher des Standes verteilt wurden.
Tatkräftig unterstützt wurde die KS durch Dr. Katrin Reuter vom Museum für Naturkunde, Berlin/ Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo).

Der Stand der Deutschen IPBES-Koordinierungsstelle beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 27./ 28.08.2016 im BMUB in Berlin:

Foto: Kristof Schuster
Foto: Kristof Schuster



Foto: Kristof Schuster
Foto: Kristof Schuster



Foto: Kristof Schuster
Foto: Kristof Schuster

Eingestellt am 06. September 2016


Das vierte Webinar vom  9. August 2016 zum IPBES Values Guide ist nun online verfügbar

Diesmal stellte Frau Professor Patricia Balvanera, Nationale Autonome Universität von Mexiko, als koordinierende Lead-Autorin der Kapitel 1 und 2 den IPBES Values Guide (vorläufiger Leitfaden zur unterschiedlichen Konzeptualisierung der verschiedenen Werte der Natur) vor.

Der IPBES Values Guide wurde auf der 4. IPBES Plenarsitzung im Februar in Kuala Lumpur, Malaysia, angenommen und wird nun gegenwärtig in die laufenden regionalen, thematischen sowie in das globale Assessment integriert (Link zum Values Guide hier: PDF).

Prof. Balvanera hat zunächst die Ursachen und Sichtweisen aus denen verschiedene Werte von Natur und Biodiversität resultieren erörtert und verschiedene Möglichkeiten der Konzeptualisierung von Werten angesprochen. Die Einbeziehung von lokalem und indigenem Wissen ist ein zentrales Element um vielfältige Werte zu erkennen. Als Kernstück des IPBES Values Guides wurde ein schrittweises Verfahren entwickelt, mit dem Werte systematisch aufgedeckt werden und zur Entscheidungsfindung beitragen können. Die Fragen der Teilnehmer im Anschluss an den Vortrag von Prof. Balvanero drehten sich vielfach um die Problematik wie „Unbewertbares“ einbezogen werden kann, oder wie man sehr verschiedene Werte zusammenbringen kann. Hier gab Prof. Balvanera hilfreiche Beispiele zu Methoden und Vorgehensweisen, die wichtige Ansatzpunkte liefern können.

Das Webinar sowie die Präsentationsfolien von Prof. Balvanera sind jetzt unter www.ipbes.net/webinars abrufbar.

Eingestellt am 17. August 2016


Wie kann eine stärkere  Beteiligung der Sozial- und Geisteswissenschaften im IPBES-Prozess  gelingen? Eine Session auf der European Ecosystem Services Conference im September 2016 in Antwerpen / Belgien lädt ein zur Diskussion

Die Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle organisiert gemeinsam mit Dr. Alice Vadrot, Universität Cambridge, UK; Privatdozent Dr. Jens Jetzkowitz und Prof. Dr. Michael Kirk, beide von der Philipps-Universität Marburg; Prof. Dr. Lindsay C.  Stringer, Universität Leeds, UK; Dr. Hans Keune, Belgische Biodiversitätsplattform INBO sowie Dr. Eva Spehn, Universität Basel, Schweiz, eine Session am 20. September 2016 auf der European Ecosystem Services Conference in Antwerpen, Belgien, um diese Fragen mit internationalen Experten zu diskutieren.

Aufbauend auf einem Workshop der deutschen IPBES-Koordinierungsstelle im November 2015 (Link: http://www.de-ipbes.de/266.php) werden die Vorträge und Diskussionen in der Session Erkenntnisse und Sichtweisen aufzeigen, wie sich die Sozial- und Geisteswissenschaften gegenwärtig im IPBES-Prozess und in die verschiedenen IPBES-Arbeitsdokumente einbringen. Darauf aufbauend soll herausgearbeitet werden für welche Fragestellungen konkret eine stärkere Beteiligung der Sozial- und Geisteswissenschaften benötigt wird, um die Zielsetzungen von IPBES erreichen zu unterstützen. Dies schließt auch die Diskussion von Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, die eine beständige Beteiligung von Sozial- und Geisteswissenschaften in allen Arbeitsschritten und Ebenen des IPBES-Prozesses (Forschungs-, Politik- sowie Gesellschaftsebene) begünstigen, mit ein. Hierzu ist es wichtig, sich mit anderen Science Policy-Plattformen auszutauschen, um gegenseitige Lernprozesse anzuregen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und einen intensiven Austausch mit allen an diesem Thema interessierten Experten.

Weitere Informationen zum Ablauf der Session finden Sie hier: PDF

Eine Anmeldung zur European Ecosystem Services Conference, 19-23. September 2016,  in Antwerpen, Belgien ist bis zum 2. September 2016 hier Link möglich.

Eingestellt
am 17. August 2016
Viertes Webinar-Online-Seminar am 9. August 2016: diesmal zu wesentlichen Konzepten des Leitfadens hinsichtlich verschiedener Konzeptualisierungen der Werte von Biodiversität

Das IPBES Sekretariat hält zur Zeit - mit Unterstützung der Task Force und der technischen Unterstützungseinheit (Technical Support Unit / TSU) zu Capacity Building - eine Reihe von Webinaren (Web-basierte Seminare) in englischer Sprache ab.

Das vierte Webinar findet am 9. August von 16:00 bis 17:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit statt. Prof. Patricia Balvanera ist koordinierende Leitautorin der Kapitel I und II des IPBES-Leitfadens. Sie wird im Webinar die wesentlichen Konzepte des Leitfadens hinsichtlich verschiedener Konzeptualisierungen von Werten sowie die daran geknüpften Empfehlungen vorstellen und diskutieren.

Dieses Webinar richtet sich hauptsächlich an Autoren, die an der Erstellung von regionalen und thematischen IPBES-Assessments beteiligt sind sowie an Experten, die in weiteren Prozessen bei der Erstellung von IPBES-Assessments mitarbeiten (z.B. Gutachter und TSUs). Darüber hinaus richtet sich das Webinar an Experten, die sich näher über den Ansatz von IPBES hinsichtlich verschiedener Konzeptualisierungen der Werte von Biodiversität informieren möchten oder sich mit Themen mit Bezug zu Ökosystemleistungen und Bewertungsverfahren befassen.

Sie können sich für die Teilnahme am Webinar hier registrieren.

Das Webinar wird mit einer Frage & Antwort-Sitzung enden. Sollten Sie bereits Fragen zum Thema haben, können Sie diese bei Ihrer Registrierung stellen oder an diese Email-Adresse senden.

Aufnahmen aller durchgeführten Webinare sind hier erhältlich.

Für Fragen sowie Anregungen wenden Sie sich bitte an die technische Unterstützungseinheit zu Capacity-Building von IPBES.

Eingestellt am 05. August 2016

 

Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem 3. IPBES-Webinar zu Bestäubern und Bestäubung jetzt online verfügbar

Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem aktuellen IPBES Assessment zu Bestäubern, Bestäubung und Nahrungsmittelproduktion (IPBES-Arbeitselement 3a) wurden durch Professor Potts von der Universität Reading, UK, Co-Chair des Berichts, am 26. Juni 2016 im dritten von zehn IPBES Webinaren vorgestellt. Das Webinar dauerte eine Stunde. Nach einem Vortrag von 35 Minuten wurden Fragen aus dem Teilnehmerkreis beantwortet.
Im Vortrag wurden zunächst die enorme Diversität und Bedeutung der Bestäuber vorgestellt. Es folgte eine Zusammenfassung des aktuellen Status, der (meist negativen) Trends und der Gründe hierfür. 
Als Erfahrungen aus der Berichterstellung wurden betont: die Notwendigkeit der Einbindung eines regional, lokal und interdisziplinär ausgeglichenen Know-hows, die sorgfältige Planung von Schreibphasen sowie die Wichtigkeit der Teilnahme an allen Autorentreffen.
Das Webinar ist unter dem Link abrufbar.

Eingestellt am 04. August 2016


 


 

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